Donnerstag, 29. September 2016

LIVE-Album-Rezension: FRIDA GOLD - "Alina"

Herzlich Willkommen zur #LIVE-Album-Rezension von "Alina", dem dritten Studioalbum der Band FRIDA GOLD! Nachdem eigentlich ihr erstes Englischsprachiges Album "FRIDA GOLD" im Jahr 2015 anstehen sollte, zog sich die Band kurzerhand zurück und ging nochmal auf Entdeckungstour. Ergebnis: Deutschsprachige Songs, umgeschriebene Titel und ein komplett neues Tracklisting für das - wie sie selber sagen - persönlichste Album der Band. Sängerin Alina und Produzent Andi wollten auf die Fans hören, die von "Run Run Run" so gar nicht begeistert waren und wagen jetzt einen neuen Versuch. Bekannt sind schon die Tracks "Wir sind zuhaus" und "Langsam", die ich beide bereits in verschiedenen Single-#Updates vorgestellt habe. Für alle Hardcore-Fans gab es auch Anfang dieser Woche einen Live-Stream auf Facebook, bei dem der Song "Zurück zu mir" vorgestellt wurde. Ich habe mir den Stream angeschaut und war vom Sound wirklich beeindruckt. Mal gucken, ob diese Reaktion auch das dazugehörige Album entlockt!

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Es ist 11 Uhr, wir können starten! Begeben wir uns also auf die Reise mit und von "Alina".


01. "Andi's Song"
Es geht emotional los. Wir FRIDA GOLD-Fans wissen, waren die Sängerin Alina und der Produzent Andi eine Zeit lang ein Paar, hatten sich dann aber getrennt und sind nun beste Freunde, die für ihren Traum zusammen kämpfen. Und genau darum geht es in dem Song. Dieser ist akustisch gehalten: Klavier, Gitarre, leichtes Schlagzeug in der Bridge. Ein paar Streicher und sonst konzentriert man sich auf die Geschichte des Songs. Eine sehr authentische Sache, die mich persönlich an die akustischen Umsetzungen des zweiten Albums "Unsere Liebe ist meine Religion" erinnert, welches ja als Live-Album wiederveröffentlicht wurde. Tolle Sache und ein sehr schöner, unaufgeregter Anfang!

02. "Burn the Boats"
Es wird etwas elektronischer, aber trotzdem nicht unbedingt schnell. "Burn the Boats" würde ich eher als Midtempo-Nummer beschreiben. Schönster Satz "Hab auf Gold gesetzt, auf Perfektion geschworen". Das zeigt auch das Ziel des Albums: Authentisch wirken, alles niederreißen, was zu plastisch, zu kommerziell und zu unpersönlich wirkt. Dabei gefällt mir der Inhalt wirklich sehr, allerdings kann mich der Sound jetzt nicht wirklich begeistern. Alles wirkt etwas durcheinander, zunächst elektronisch und dann in der Bridge kommt eine E-Gitarren-Solo. Das passt irgendwie nicht. Textlich also sehr stark, der Sound ist eher nicht so gut.

03. "Wir sind zuhaus"
Jetzt ein bekannter Track! "Wir sind zuhaus" wurde zurecht die 2. Single. Es zeigt bis zu einem gewissen Maße den FRIDA GOLD-Sound, den man kennt und wegen dem man sich in die Band verliebt hatte. Trotzdem habe ich ja schon einmal erwähnt, dass der Track mit vorherigen Singles "Zeig mir wie du tanzt", "Wovon sollen wir träumen" oder "Liebe ist meine Rebellion" nicht mithalten kann. Dafür hat er nicht dieses gewisse Etwas, was ein Top10-Hit braucht. Trotzdem höre ich ihn mir sehr gerne an, weil er einfach sehr poppig und leicht daherkommt. Fazit: Für Fans bestimmt wunderbar, für den "normalen" Musik-Hörer vielleicht zu glatt und zu nichtssagend.




04. "Ich hab Angst"
Okay. Bei dem Titel hatte ich mir eher eine emotionale Ballade vorgestellt und keine Midtempo-Nummer, die von Alina teilweise gesprochen wird. Ich schätze den Song, weil er dieses typische FRIDA GOLD-Songwriting hat und eben so gar nicht Mainstream ist. Andererseits begeistert es mich jetzt auch nicht so, dass ich hier sitze und ihn mir immer und immer wieder anhören möchte. Ein sehr gespaltetes Gefühl im Moment. Das Album hat bis jetzt zwei ganz, ganz starke Nummern und zwei eher mittelmäßige, die vielleicht erst beim zweiten, dritten Mal hängen bleiben oder vielleicht auch gar nicht. Mal gucken, wie es sich weiterentwickelt.

05. "Langsam"
GÄNSEHAUT! Dieser Track hat es mir einfach angetan und ist bis jetzt definitiv der Höhepunkt. Verletzlich, persönlich, authentisch und emotional ist das hier einfach ein PERFEKTER Song. Das ist die Qualität, die man von der Band gewohnt ist, denn ja, "Langsam" kann locker mit allen vorher erschienenen Tracks der ersten beiden Alben mithalten. Eigentlich hätte der Song in den Charts durch die Decke gehen müssen, denn er ist wirklich sehr, sehr gut. Jeder, der ihm keine Chance gibt, hat einfach wirklich selber Schuld!




06. "Rebel in Chanel"
Auf diesen Song war ich einfach vom Titel her schon TOTAL gespannt. Mal sehen, ob er diesen Erwartungen gerecht wird. Oh mein Gott, jetzt geht's ab! FRIDA macht Party und erzählt von einem Abend mit ihren "Schwestern". Selbstbewusst und mit ganz viel Spaß kommt nach "Langsam" gleich der nächste Höhepunkt. Sehr elektronisch, in den Strophen eher leiser (aber trotzdem noch so, dass man dazu tanzen kann) und im Refrain dann richtig viel Produktion. Wenn das keine Single wird, dann weiß ich auch nicht. Ich meine hier den Sound des Albums rauszuhören, welches wir eigentlich letztes Jahr hätten bekommen sollen. Denn zum Titel "Run Run Run" passt der Song auch total. Vielleicht hätte die Band das Album doch letztes Jahr veröffentlichen sollen, denn wenn die Songs auch nur einen Hauch von der Energie von "Rebel in Chanel" hatten, dann hätte es mich bestimmt begeistert. TOP!

07. "Zurück zu mir"
Es wird wieder poppiger. Während "Rebel in Chanel" wegen seiner sehr elektronischen Sounds total hervor gestochen hat, reit sich "Zurück zu mir" eher in den Sound von "Wir sind zuhaus", packt allerdings noch einmal eine Schippe Selbstbewusstsein und Mut dazu. Denn ich finde, dass der Song definitiv Mainstream-Elemente hat, allerdings auch so eine einzigartige Note, die begeistert. Die Produktion ist hier auf Höchstniveau. Schön, dass sich meine anfängliche Angst, dass Album würde nur aus mittelmäßigen Midtempo-Nummern bestehen, als falsch erwiesen hat.
Inhaltlich geht es darum, zu sich zurück zu finden, wenn einem alles zu viel wird. Mir gefällt's SUPER gut - der Text als auch der Sound.

08. "Himmel"
Es folgt eine Mischung der beiden Sounds, die man bisher präsentiert bekommen hat: Emotionale Lyrics und elektronische Beats. Beides bietet "Himmel". In den Strophen etwas langsamer und im Refrain dann die große Produktionspalette auspacken. Dabei gefällt mir besonders letzter Teil, die Strophen finde ich jetzt eher mittelmäßig. Dafür ist die Bridge wieder schön mit Wumps gemacht. Guter Album-Track, der vielleicht nicht der stärkste ist, aber eben auch nicht weh tut.

09. "Wer einmal lügt"
Es wird wieder ruhiger. "Wer einmal lügt" erzählt von einer gescheiterten Beziehung/Freundschaft und wird nur durch Gitarre begleitet. Dieser Sound passt dann wieder sehr zu den anfänglichen Songs "Andi's Song" und "Langsam". Allerdings fehlt mir hier die Eingängigkeit. Der Track ist nicht schlecht, aber begeistert mich eben nicht allzu sehr. Schön, aber kein Meisterwerk.

10. "DBNMMF"
Ah, "DBNMMF" ist die Abkürzung zu "Du bist nicht mehr mein Freund". Wieder elektronisch könnte der Track bereits für das Album 2015 geplant gewesen sein. Zumindest passt er vom Sound her zu "Rebel in Chanel" und "Run Run Run". Alina singt hier sehr selbstbewusst und man kauft ihr diesen Stil total ab. Er zeigt die Eigenart der Band und man kann sich gar nicht vorstellen, dass es diesen Song auf irgend einem anderen Album eines anderen Künstlers geben könnte. Denn es ist 100 % FRIDA GOLD, was man hier hört. Kein Hit in dem Sinne, aber interessant. Ob man sich den Track mehrmals anhören würde? Ich weiß es nicht. Er wird mir wahrscheinlich von diesem Album weniger im Kopf bleiben, auch wenn er nicht schlecht ist.

11. "In My Sleep"
Das ist doch mal eine atmosphärische Nummer. "In My Sleep" sticht total heraus, weil er trotz seines Midtempo-Charakters oder vielleicht gerade deswegen, auf eine Reise durch Alinas Gefühlswelt mitnimmt. Man versinkt in den Track und hört nur noch der Geschichte zu, die Alina besingt. Falls jemand auf ein Konzert geht, freut euch mal au diesen Track. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass er live einen Höhepunkt der Tour darstellt. Mir fallen gar keine Worte zum beschreiben ein. Nur ein Wort geht durch meinen Kopf: Atmosphärisch. Wunderschön. Ich genieße es.

12. "Run Run Run"
Nun wieder ein bekannter Song: "Run Run Run" wurde bereits im letzten Jahr als Single veröffentlicht, schaffte allerdings nicht den Einstieg in die Top100, was für die Band ein großer Misserfolg war, weshalb sie ja dann ihr Album noch einmal überarbeiteten. Dabei muss man allerdings sagen, dass die Songs, die dann veröffentlicht wurden ("Wir sind zuhaus" und "Langsam") auch keine Top100-Hits wurden. Ob sich also die Überarbeitung gelohnt hat, erfahren wir erst in ein paar Wochen. Wie dem auch sei, ich mochte "Run Run Run" von Anfang an, weil er irgendwie total nach Freiheit, Lebensfreude und Spaß klingt. Viele kritisierten ja, dass die Band auf Englisch singt, aber das war ja schon immer so ein FRIDA GOLD-Ding. Sie sangen größtenteils auf Deutsch, aber hier und da gab es auch viele englische Stellen. Mich hat das nie gestört, weshalb ich gar nicht so geschockt war, dass "Run Run Run" nur auf Englisch präsentiert wurde. Für mich also ein schöner Abschluss.



Fazit:
Was also ist mein Fazit? Ich muss sagen, dass ich wirklich hin und her gerissen bin. Einerseits LIEBE ich es, dass sich die Band dazu entschieden hat, alle Perfektionen in den Wind zu schießen und auf Emotionalität und Authentizität zu setzen. Songs wie "Andis Song", "Langsam" oder "In My Sleep" lösen Gänsehaut aus und könnten bei mir ständig laufen. Doch nicht nur diese Seite des Albums gefällt mir: Auch die elektronischeren, selbstbewussteren und teilweise poppigeren Sounds wissen mich zu begeistern: "Wir sind zuhaus", "Rebel in Chanel", "Zurück zu mir" und "Run Run Run" sind Songs, die mir persönlich Spaß machen und die ich mir auf jeden Fall öfter anhören werde.
Doch dann gibt es da die Nummern, die ich jetzt nicht sagenhaft finde, sondern ganz nett, aber halt nicht mehr. "Burn the Boats" oder auch "Ich hab Angst" waren halt ganz okay. Nicht mehr und nicht weniger. Vielleicht liegt das Problem auch daran, dass man das Gefühl hat, es gibt zwei Teile des Albums. Die persönlichen Songs und die "Wir wollen einen Hit"-Songs. Zumindest wirkt es so. Da hätte man lieber nur einen Ansatz verfolgt und diesen auch bis zum Schluss durchgezogen. Und persönlich und Hit schließen sich ja nicht kategorisch aus ;-)

Schlussendlich ist "Alina" ein sehr persönliches Album geworden, dass seine Höhepunkte durchaus findet, welches aber zeitweise auch im Midtempo-Brei abrutscht. Beim zweiten Mal hören stört es einen vielleicht nicht mehr ganz so sehr. Aber es geht ja oft um das erste Mal in der Musik und ob die Band damit neue Fans gewinnen kann, ist fragwürdig. Besonders schade ist es, weil man vom 2. Album eben weiß, dass die Band auch einen sehr guten Grad zwischen Experiment und Hits finden kann. Und im radikalen Vergleich mit den Album-Vorgängern muss man sagen: "Alina" reiht sich weit hinter diesen ein. Insgesamt gibt es von mir 3,5 von 5 Punkten, denn die Band ist mir durchaus sympathisch. Aber man muss eben auch ehrlich sein.


P. S.: Danke, dass ihr diese Live-Rezension gelesen habt! Nächsten Freitag um 11 Uhr findet bereits die nächste LIVE-Rezi statt: Dann zum neuen Album von OneRepublic, "Oh My My". Schaut doch vorbei, wenn ihr Lust habt (:


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Dienstag, 27. September 2016

Live-Eindrücke zu "Hell-Go-Land" von Tim Erzberg

Ich lese ein Buch. Das an sich ist nichts Besonderes, schließlich lese ich des öfteren mal Bücher. Aber das ich darüber schreibe, DAS ist neu. Denn im Zuge meiner Blog-Veränderung habe ich in Zukunft vor, öfter über Bücher zu berichten, die mich begeistern und die ich momentan lese. Alles soll auf Buch-Rezensionen raus laufen, allerdings auch auf einige andere Beiträge, wie beispielsweise meine Live-Leseeindrücke zu dem Buch, welches ich gerade lese. So etwas ähnliches betreibt Kossi von Kossiswelt auf ihrem YouTube-Kanal und ich glaube mich zu erinnern, dass sie das auch schon mal schriftlich gemacht hat vor einigen Jahren. Ich selber finde es MEGA interessant, wenn ich Kossis Videos schaue und ihre Leseeindrücke mitbekomme. Deshalb dachte ich mir, ich könnte ja so eine Art Format auch schriftlich auf meinem Blog machen. Starten tue ich damit mit dem Buch "Hell-Go-Land" von Tim Erzberger. Und wie es natürlich so ist, hat Kossi zu eben diesem Buch auch zwei Videos gemacht, wo sie euch über ihre Eindrücke berichtet und so einige Dinge mehr, die sie beschäftigen.



Wichtig ist mir: Ich möchte kein Format "klauen" oder "nachmachen". Mir ist bewusst, dass Kossi diese Live-Beiträge irgendwie erfunden hat und ich möchte ihr keineswegs zu nahe treten oder versuchen, sie nachzuahmen. Ich werde da mein eigenes Ding draus machen und so über die Bücher berichten, wie ich es für richtig halte. Schließlich gibt es ja auch bei der Musik meine LIVE-Rezensionen, so bin ich überhaupt erst auf die Idee hierzu gekommen.
Natürlich werden es nicht immer Bücher sein, über die Kossi bereits Beiträge gemacht hat - das es bei "Hell-Go-Land" der Fall ist, ist einfach der Tatsache geschuldet, dass sie mir das Buch schmackhaft gemacht hat und ich es deshalb SOFORT lesen musste :D

Fangen wir also an, mit dem Live-#Ticker zum Buch. Ich bin gerade auf Seite 122 und versuche euch jetzt erst einmal meinen Eindruck nach knapp 100 Seiten zu vermitteln. In wie viel Etappen ich dann immer darüber schreibe, weiß ich noch nicht :D

GANZ WICHTIG: Der Beitrag ist SPOILERFREI! Ich erzähle anfangs die Grundgeschichte, die ihr aus dem Klappentext eh schon entnehmen könnt. Mehr wird nicht verraten, schließlich sollt ihr das Buch selber lesen (:

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© Cover: Harper Collins Germany


Etappe 1: S. 1 bis 100
Die Geschichte beginnt ganz alltäglich mit der Kommissarin Anna Krüger, die nach längerer Abwesenheit wieder auf ihre Heimatinsel Helgoland zurückkehrt, um dort bei der Polizei zu arbeiten. Angekommen erwartet sie aber ein blutiges Geschenk: In einer alten Zigarettenschachtel wurde ihr per Post ein abgetrennter Daumen zugeschickt. Daraufhin begeben sich die Polizisten auf die Suche nach einem potentiellen Opfer bzw. einer verletzten Person auf der Insel.
Auf der anderen Seite lesen wir die Geschichte der Putzfrau Katharina Loos. Diese arbeitet beim Inseldoktor Strecker und macht einen kuriosen Fund: Eine eingedreckte Socke, die sie vorwaschen will, steckt voller roter Flüssigkeit - eindeutig Blut. Zuvor ist Streckers Frau verschwunden... wohin genau, weiß niemand.

Dem ganzen Treiben verfolgt man als Leser wirklich sehr gespannt. Das Buch hat zwar lange Kapitel, aber sehr kurze Leseabschnitte in diesen. Vornehmlich geht es um Anna Krüger, nur einzelne Passagen erzählen die Geschichte von Katharina Loos, die sich selber auf die Suche nach Antworten um die mysteriösen Umstände rund um Dr. Strecker macht. Insgesamt ist es wirklich interessant zu verfolgen, wie die beiden Frauen sich immer tiefer in die Recherche begeben und wie sie immer neue Hinweise entdecken. Gleichzeitig schafft der Autor diese einzigartige, sehr dunkle und angsteinflößende Stimmung, die unterstützt wird durch die Angabe von Breitengraden, Wetterinformationen und genauen Zeitangaben (Datum, Uhrzeit). Alles hat so ein wenig was von einer Akte, wie man sich die bei einer Straftat so vorstellt. Gruselig und total interessant :D

Dabei habe ich auch das Gefühl, dass man "Hell-Go-Land" so "runterlesen" kann. Man liest und liest und liest und schon sind 30 Seiten durch und man fragt sich, wo die Zeit geblieben ist. Bis jetzt wirklich MEGA gut, ich bin richtig gespannt wie es weiter geht.

Etappe 2: S. 101 bis 122
Ich erzähle natürlich nicht viel über die Handlung, klar ist, dass man immer noch nicht weiß, wer der Täter oder das Opfer ist. Total cool, weiß man doch bei den meisten Thrillern dann doch, zumindest wer die Opfer sind. So ist das irgendwie ein neuer Ansatz. Man liest und liest, fühlt sich total gut unterhalten, obwohl man immer noch keinen Schimmer hat, wer der Täter oder das Opfer ist. Gleichzeitig erfährt man auch stückweise mehr über Annas Vergangenheit auf Helgoland. Es scheint viel mit ihr und ihrer Familie passiert zu sein und immer wieder kommen alte Erinnerungen hoch, die beim Leser zwar für Mitgefühl sorgen, gleichzeitig fragt man sich aber auch, was denn nun so schreckliches passiert sein könnte. Die Antwort auf diese Frage gibt es wahrscheinlich dann doch erst gegen Ende des Buches.

Besonders gerne lese ich das Buch übrigens am späten Nachmittag bzw. frühen Abend. Da passt es irgendwie von der Stimmung her total gut. Überhaupt finde ich, dass das Werk total in den Herbst reinpasst. Kennt ihr das, wenn man Büchern eine bestimmte Jahreszeit zuordnen kann? Manche sind da sehr universell, die kann man in jeder Jahreszeit lesen, andere verbinde ich mit bestimmten Monaten oder Zeiten. Natürlich ist das total subjektiv und man könnte "Hell-Go-Land" bestimmt auch wunderbar im Sommer lesen. Aber perfekt ist es vom Gefühl her wirklich im Herbst. Kann mir irgendjemand folgen? :D

Etappe 3: S. 123 bis 204
Es wird spannender. Es kommen Informationen über Annas Vergangenheit ans Licht, die die Story um einiges bereichern. Dafür rückt Katharina total in den Hintergrund, was schade ist, da man wissen will, ob es ihr noch gut geht oder ob irgendetwas passiert ist. Doch das erfahren wir wohl erst zu einem späteren Zeitpunkt. Das Wetter wird auch nicht besser und alles scheint sich auf den finalen Moment hin zuzuspitzen. Bis der kommt, dauert es aber noch knapp 200 Seiten, weshalb ich mich mittlerweile schon frage, wie das so weitergeht. Denn 200 Seiten GUT zu füllen, ist schon eine Herausforderung. Allerdings hat der Autor bis jetzt wirklich alles richtig gemacht, weshalb ich mir da eigentlich keine Sorgen machen muss.

Etappe 4: S. 205 bis 294
Es geht in den Endspurt. Anna findet immer mehr Hinweise, wer denn nun hinter dem Verbrechen steckt, trotzdem bringt sie das nicht weiter. Man liest gespannt mit, findet Informationen heraus, nur um dann enttäuscht (und gemeinsam mit Anna) festzustellen, dass das einen auch nicht wirklich weiterbringt. Ich muss gestehen, dass ich teilweise schon manchmal denke, dass ich jetzt mal gerne einen Hinweis erhalten möchte, der uns auch wirklich weiterbringt. Doch das geschah bis jetzt noch nicht.
Gleichzeitig erfährt man auch ENDLICH was über Katharina und Dr. Strecker. Natürlich verrate ich hier keine Details, nur so viel: Ich weiß nicht, was ich von der Story halten soll. Nun gut, der Autor wird sich was dabei gedacht haben, aber als ich die Seiten ihrer Geschichte las, war ich etwas irritiert.

Übrigens habe ich nun insgesamt drei mögliche Ausgänge im Kopf, sprich drei Personen, denen ich die Tat zutrauen würde. Ich bin gespannt, ob es einer dieser möglichen Täter ist oder ob ich voll und ganz daneben liege. Auf geht's also, die letzten 100 Seiten warten!

Etappe 5: 295 bis 399
Die letzte Etappe ist geschafft (nachts um 01:00 Uhr packte mich dann doch die Neugier und ich musste einfach wissen, wie die Geschichte endet), das Buch ist durch und ich blicke auf ein ganz großartig geschriebenes Buch zurück! Ich werde natürlich gar nichts zum Ende verraten, schließlich soll das jeder selber herausfinden. Was ich aber sagen kann ist, dass einer meiner Theorien, die ich beim Lesen aufgestellt habe, der Wahrheit entsprochen hat. Das freut mein innerliches Detektiv-Herz natürlich und ist eine richtige Seltenheit - denn normalerweise habe ich immer null Ahnung und nie recht. Umso schöner, wenn es dann doch mal klappt. Auch wenn es nur deshalb geklappt hat, weil ich überhaupt niemand getraut habe.

Fazit:
Das Fazit zum Buch folgt am Sonntag, ich muss jetzt noch alles verarbeiten und mich erst aus der Geschichte finden - kennt ihr das, wenn man noch total im Buch drinnen ist und eigentlich noch gar nicht bereit ist zu gehen? Lasst es mich wissen!
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Sonntag, 25. September 2016

listen: Mehr als nur Musik... #REALTALK

Hallo miteinander.

Ich betreibe diesen Blog nun schon seit mehr als vier Jahren. Im nächsten Jahr gibt es das fünfjährige Jubiläum, auf was ich mich schon total freue und wofür ich schon so einiges geplant habe. Doch darum soll es heute nicht gehen. Wer regelmäßig in meinen Blog reinschaltet, der weiß, dass es im Jahr 2014 eine Pause gab. Damals habe ich als Grund angegeben, dass ich keine Muse mehr zum Schreiben der Rezensionen fand - sei es für Alben oder Singles gewesen. Nach dieser Pause, habe ich dann einige Aspekte meines Blogs verändert und bin jetzt auf einem sehr guten Weg - sowohl was die Reichweite angeht, als auch was meine Lust und Motivation betrifft, denn die könnten im Moment nicht höher sein.


Allerdings habe ich in den letzten Tagen, Wochen und Monaten bemerkt, dass mich dieser Musikblog nicht voll und ganz erfüllt. Nicht, weil mir das Schreiben über Musik keinen Spaß mehr macht.  Und auch nicht, weil ich meine Formate doof finde. Sondern, weil ich das Gefühl habe, dass ich über so viel mehr schreiben möchte. Momentan gehen ein bis zwei Beiträge in der Woche online - und ich muss sagen, dass ich schon froh bin, wenn ein Beitrag pro Woche erscheint. In solchen Momenten denke ich dann immer: "Oh Mann, zur Zeit erscheint aber halt auch einfach kein interessantes Album, aber mein Buch/meine Serie/mein Job/mein Hobby/mein... wäre total interessant. Aber gut, das ist ja nicht relevant, schließlich betreibe ich einen Musikblog". Und sofort im Anschluss fragte ich mich dann, warum ich mir so eine strikte Grenze im Kopf setze.

Diese Gedanken führten mich dann zum jetzigen Moment. Am Abend des 25.09.2016 entschied ich: Niemand setzt mir Grenzen, vor allem nicht auf meinem eigenen Blog. Denn was ich hier mache, wie ich die Plattform bespiele, ist total mein Ding. Wenn ich über Bücher schreiben möchte, dann tue ich das. Wenn ich euch ein Album vorstellen will, dann verfasse ich eine Rezension darüber. Und wenn ich über den Frosch schreiben möchte, der mir aus welchem Grund auch immer im Kopf geblieben ist, dann kann ich das auch tun. Und das werde ich auch.

Prinzipiell möchte ich euch mit diesem Beitrag eigentlich nur eins mitteilen: Auf diesem Blog wird es in Zukunft nicht nur Musikbeiträge geben. Es wird Posts zu Büchern, DVDs, Filmen, Serien, Klamotten, Geschichten und all jenem geben, was mich im Alltag inspiriert, mich fesselt und interessiert. Es ist ein großer Schritt. Ein sehr großer. Für meine Leserschaft als auch für mich. Ich gebe viel Preis, mache mich angreifbar und stelle Dinge vor, die ich persönlich mag und auf der anderen Seite werdet ihr vielleicht Beiträge erhalten, die euch so überhaupt nicht interessieren :D Das ist okay. Dann schaltet einfach weg und klickt euch das nächste Mal wieder rein, wenn euch etwas gefällt.

Ganz wichtig ist mir allerdings: Es wird sich nicht so viel ändern, wie es vielleicht jetzt den Eindruck macht. Es wird immer noch TOTAL VIELE Album-Rezensionen geben. Es wird monatlich mein Single-#Update geben und auch das ESC-Special bleibt erhalten. UUUUUUND für alle Weihnachts-Fans: Auch ein #Christmas-Special 2017 wird es geben. Wie schon im Jahr zuvor auch. Es werden lediglich zwischendurch andere Beiträge kommen. Zu diesem Zeitpunkt weiß ich noch nicht mal welche genau. Okay, ich weiß vielleicht doch von zwei Themen, über die ich berichten werde. Lasst euch einfach überraschen.

In diesem Sinne: Ich hoffe, ich mute euch nicht zu viel zu. Doch ich musste einfach dem Bedürfnis nachkommen, mehr zu sein als "nur" ein Musik-Blog. Oder anders: Über mehr zu schreiben, als "nur" über Musik. Denn viel mehr als Musik bin ich schon. Jetzt muss das nur noch auf meinem Blog sichtbar werden. Und auf diesen Entwicklungsprozess freue ich mich schon. Ich hoffe, ihr euch auch.

Mein Name ist Lenny. Oder hey... das stimmt so ja nicht. Lenny ist mein Pseudonym für meinen Musikblog. Ich bin Benni. 23 Jahre alt. Und lebe in Nürnberg. Ich liebe Musik. Und noch ganz viel mehr. Was alles, erfahrt ihr in den nächsten Wochen.

Bis dahin,


Benni./Lenny.


P. S.: Ich schätze mich kann man jetzt unter "Lifestyle" abstempeln, oder? Vielleicht lieber nicht, mit "Musik" fühle ich mich doch am wohlsten :D

Montag, 19. September 2016

Deutscher ESC-Vorentscheid: Unser Song 2017 #Update2

Was ist nicht alles seit dem letzten #Update, welches gerade mal zwei Wochen her ist, passiert? Neues Infos zum eigentlichen ESC als auch eine ganze Reihe an Informationen zum deutschen Vorentscheidungskonzept im kommenden Jahr - da bietet sich ein neues #Update doch geradezu an. Während in den letzten Jahren alles recht chaotisch passierte, hat sich der NDR und die ARD wohl diesmal ordentlich Zeit genommen, früh über die nächsten Schritte nachgedacht und präsentieren uns nun einen Ansatz, der wohldurchdacht und geplant wirkt. Wie, was, wo erfahrt ihr jetzt hier!


1. Unser Lied 2017
Unter dem Namen "Eurovision Song Contest - Unser Song 2017" findet am 9. Februar 2017 um 20:15 Uhr der 3-stündige deutsche Vorentscheid, natürlich wieder mit Barbara (Babsi) Schöneberger als die ARD-Domina (oder so), in Köln statt. Das Besondere? Es geht für die ARD und den Vorentscheid zurück in die erfolgreichste Phase des ESC in jüngster Geschichte... denn die Verantwortlichen wollen nämlich an die Erfolgsjahre 2010 bzw. 2012 anknüpfen. In diesen Jahren wurden Lena und Roman Lob in einer Castingshow entdeckt und erzielten beim Contest große Erfolge: Lena gewann 2010, schaffte einen hervorragenden 10. Platz in Düsseldorf, Roman dagegen einen wunderbaren 8. Platz in Baku. Um das zu wiederholen, wollen die Sender nun wieder frische, neue und noch unbekannte Sänger für ihren Vorentscheid. Wer will, kann sich über die Internetseite www.unser-song-2017.de mit einem Video bewerben und in Lenas und Romans Fußstapfen treten. Damit etabliert sich der Vorentscheid von den Labels, die in den vergangenen Jahren nur ihre Künstler und die dazugehörigen Alben promoten wollten und kein wirkliches Interesse an einem ESC-Erfolg hatten.
Die besten 30 werden im Anschluss zu einer Convention eingeladen, bei der sie ihr gesangliches Talent noch einmal unter Beweis stellen müssen. Daraus ermittelt dann ein Fachkreis die besten fünf Sängerinnen und Sänger.

Webauftritt von "Unser Song 2017" - Bewerbt euch jetzt!
Doch nicht nur um die Künstler will man sich kümmern. Angekündigt wurde nämlich, dass man international und national nach Songs schauen würde, die ESC-kompatibel sind und die Massen begeistern können (ähnlich wie damals eben "Satellite" oder auch "Standing Still"). Hierfür stehen die Verantwortlichen bereits mit Produzenten aus Amerika, UK und Deutschland in Kontakt und arbeiten an passenden Tracks. Alle eingereichten Werke werden dann von einem Fachkreis bestehend aus ARD- bzw. NDR-Verantwortlichen, der Produktionsfirma Brainpool und Musikexperten begutachtet, bevor man sich für eine bestimmte Anzahl an Songs entscheidet. Im Anschluss sollen dann die fünf Künstler, die innerhalb des oben genannten Castings ermittelt wurden, die Songs interpretieren und entschieden werden, welche Songs am besten zu ihnen passen. Wie viele Songs das pro Künstler sein werden, ist noch nicht bekannt.

Diese geformten Pakete (Song XY + Künstler XY) treten dann in der Sendung am 9. Februar an. Diese wird aus vier Stimmrunden bestehen, in diesem treten die Sänger gegeneinander an. Es kann also sein, dass zwei Interpreten mit verschiedenen Songs aufeinander treffen und man dann entscheiden muss. Oder ein Interpret singt zwei verschiedene Songs und nur einer kommt weiter. Ihr seht: Alles ist offen und man konzentriert sich wirklich auf die Songs, nicht auf die Sänger. Diese interpretieren zwar, stehen aber nicht rein im Vordergrund. Begleitet werden sie übrigens von den Heavytones, also der "TV TOTAL"-Band von Stefan Raab.

Die Heavytones im ehemaligen TV TOTAL-Studio
Und wer hilft uns zu entscheiden, welches Paket am erfolgreichsten in Kiew sein wird? Tjaja, auch hier gibt es einige Neuerungen. Denn wie schon 2010 gibt es eine nationale Jury bestehend aus der ESC-Siegerin 2010 Lena, dem nationalen Sweetheart Tim Bendzko und der ARD-Geheimwaffe Florian Silbereisen (ja, komisch, aber gut :D). Diese bewerten jeden Auftritt und geben ihre Meinung ab. Außer ihrer Meinung entscheiden die Juroren allerdings nischt - weder, welcher Act in die nächste Runde kommt, noch wer uns in Kiew vertritt. Sie haben nur eine beratende Tätigkeit und sollen ihre Gedanken wiedergeben, um den Zuschauer zu helfen, eine gute Wahl zu treffen. Neben dieser Jury gibt es allerdings auch eine internationale Instanz. Schon letztes Jahr bei "Unser Lied für Stockholm" arbeitete der NDR mit der Eurovision-App. Über diese konnte man beim Vorentscheid abstimmen (dies wird auch im nächsten Jahr der Fall sein). Nun erhalten internationale Zuschauer aus anderen Ländern ebenfalls die Chance, für ihren Lieblingsact zu stimmen. Denn über das internationale Stimmungsbarometer befragt man Zuschauer aus ganz Europa, welchen Song sie favorisieren und welche Gedanken sie zu den einzelnen Auftritten haben. Dies soll ebenfalls über die App möglich sein. Abstimmen können aber nur deutsche Zuschauer - der Gewinner wird durch 100 % Televoting und SMS aus Deutschland bestimmt.

Die Jury für #UnserSong: Tim Bendzko, Lena & Florian Silbereisen!
2. Mein erster Eindruck
Mensch, da hat man ja alles geändert, was man ändern konnte: Keine etablierten Acts, keine Zusammenarbeit mit Plattenlabels, keinen Vorentscheid mit Wildcard oder Künstlern, die bald ein Album veröffentlichen - nüscht mehr ist gleich, nicht mal der Name ist geblieben. Aus "Unser Song für.../"Unser Lied für..." ist einfach "Unser Song 2017" geworden. Stattdessen geht man zur Castingshow zurück und erhofft sich, man findet wieder solche einzigartigen Persönlichkeiten wie Lena oder Roman. Prinzipiell keine schlechte Idee, aber ob man die selbe Begeisterung beim Publikum auslöst, wie man es damals bei den beiden genannten Acts geschafft hat, die sich über Wochen in einer Castingshow präsentieren durften und die Herzen der Zuschauer dadurch erobert haben? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Man läuft Gefahr, dass man einfach fünf Leute dahinstellt, sie Songs singen lässt und man sich dann als Zuschauer am Ende denkt: "Jo, ganz nett, aber halt nix besonderes". Aber gut, ich kann mich erinnern, dass mir Lena auch in der ersten Show positiv aufgefallen ist. Lassen wir uns also überraschen.

Überhaupt bin ich einfach sehr gespannt, was alles auf uns zu kommt. Denn was klar ist: Man kann das Konzept nicht beurteilen, wenn man nicht die Qualität der Songs kennt. Und genau darauf bin ich gespannt. Ich erhoffe mir nämlich, dass man eine große Bandbreite anbietet, also von der emotionalen Ballade zum Dance-Song, von dem geschichtenerzählenden Midtempo-Werk bis hin zum akustischen Erlebnis, usw., möchte ich wirklich ALLES hören. Einzige Sorge: Die Kandidaten werden ja von den Heavytones begleitet, weshalb es wohl schwer sein wird, einen elektronischen Dance-Song zu performen. Überhaupt finde ich das mit der Live-Band irgendwie nicht so toll. Obwohl es sich auch ganz gut anhören kann. Kommt halt auf den Song drauf an. Hier merkt man halt, dass man doch an 2010 anknüpfen möchte. Nach dem Motto: "Wenn es damals so geklappt hat, dann machen wir es halt wieder genau so".  Ob so ein Ansatz wirklich Sinn macht? Andererseits hörte sich "Taken by a Stranger" ganz gut an und der war auch eher modern und mit Beat produziert. lassen wir uns also überraschen! Außerdem hoffe ich, dass man die Kooperation mit den Universitäten und Filmhochschulen beibehält. Das war nämlich ein hervorrangender Ansatz!


Gut finde ich auch, dass man eine Jury dazwischenschaltet, denn diese Kommentare fand ich 2010 bzw. 2012 wirklich gut. Man hat viele Eindrücke erhalten und hatte das Gefühl, dass man einfach mehrere Meinungen hört und abwägen kann. Beispielsweise fand Steffi von Silbermond 2010 Lena mit "Satellite" nicht so geil, den Zuschauern war das aber egal und sie sollten Recht behalten. Dagegen war Babsi 2011 sofort von "Taken by a Stranger" begeistert und feierte den Track total (genauso wie die Zuschauer). Deshalb finde ich es einfach toll, eine Jury zu haben. Nicht, weil man seine Meinung davon abhängig macht, sondern weil man das Gefühl bekommt, es handelt sich hier wirklich um eine nationale Aufgabe, einen passenden Song zu finden. Ebenfalls toll finde ich das internationale Stimmungsbarometer. ENDLICH bindet man das Ausland ein, denn es gibt viele ESC-Fans, die den Vorentscheid ebenfalls gucken. Und auch hier: Man erhält Eindrücke, die man als Zuschauer einließen lassen kann, oder eben nicht. So wie man das gerade fühlt. Deshalb: Gute Ansätze, die hoffentlich auch gut ausgeführt werden.

Von allen Seiten lesen ich jetzt: "Oh Mann, warum ändert man wieder das Konzept?", "Warum gibt es kein deutsches Melodifestivalen?", "Warum wieder Casting?", "Warum keine etablierten Acts?"... mich nerven diese Fragen total, die ja Kritik impliziert. Ich sage euch ganz einfach, warum all das nicht geschehen ist: Weil es einfach nicht funktioniert hat. 2013 wollte man sich an eine Art Mello versuchen... mit ernüchterndem Erfolg. Und warum man das Konzept geändert hat ist klar: nach den letzten ESC-Jahren, die immer schlimmer wurden, brauchte es einfach was ganz Neues. Keine kleinen Verbesserungen, sondern richtige Veränderungen. Die haben wir jetzt bekommen und dafür sollten wir dankbar sein. Ja, es ist wieder ein Casting, aber eine andere Art dessen. Keine 0815-Show mit einem Sänger, bei dem es völlig egal ist, was er singt, sondern bei dem gerade der Song entscheidend ist. Und warum keine etablierten Acts? Naja, wer hätte nach dem Xaviergate denn noch Bock auf den ESC? Denn das würde ja heißen,möglicherweise seine Karriere aufs Spiel zu setzen... oder zumindest sein Image. Deshalb: Juhu, frischer Wind beim deutschen Vorentscheid. Hoffen wir, dass dieser das Resultat in eine gänzlich andere Richtung lenkt als die, der letzten Jahre!

Seit dem 23.09.2016 kann man übrigens Tickets für den deutschen Vorentscheid erwerben. Der Preis beträgt 35 €.


#Update zum Eurovision Song Contest 2017:
Auch beim eigentlichen Contest hat sich was getan: Die Verantwortlichen haben sich für Kiew als Austragungsort entschieden und haben die vorläufigen Termine 09., 11. und 13. Mai als Austragungsdaten nun fest bestätigt. Damit steigt das große Finale am 13. Mai um 21 Uhr in Kiew. Nämlich genau im International Exhibition Center, welches für circa 13.000 Menschen Platz bietet. Bisher haben 30 Nationen ihre Teilnahme bestätigt, ganz frisch Tschechien, Frankreich und Bosnien Herzegowina. Portugal kehrt nach einem Jahr Pause zurück.
Ich freue mich, dass es jetzt wirklich so richtig los geht. Die Länder sagen nach und nach zu, die ersten Vorentscheide werden angekündigt und allmählich gibt es immer mehr Gerüchte um mögliche Repräsentanten der einzelnen Länder. Interessant wird sein, ob Rumänien nach der diesjährigen Katastrophe wieder zurückkehrt (der rumänische Sender TVR konnte zuletzt seine Schulden an die EBU nicht zurückzahlen und wurde daher vom ESC 2016 ausgeschlossen).

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Stand vom 24.09.2016: Gestern Abend hat die EBU Rumänien zum Eurovision Song Contest 2017 zugelassen, weshalb davon auszugehen ist, dass das Land nach einem Jahr Pause wieder zurück in den Wettbewerb kehrt - mich freut das sehr! Mittlerweile haben 35 Länder zugesagt, erst kürzlich haben Aserbaidschan, Montenegro und Österreich ihre Teilnahme bestätigt. Enttäuscht hat mich allerdings, dass Österreich 2017 beschlossen hat, seinen Act intern zu wählen. Schade, denn der Vorentscheid 2016 gefiel mir von den DACH-Ländern (Deutschland, Schweiz und Österreich) am besten! Das System war durchdacht, die Show klasse, die Performances überdurchschnittlich gut und die Siegerin zauberhaft. Eigentlich ein toller Start, um einen dauerhaften Wettbewerb zur Tradition zu machen und sich Jahr zu Jahr zu verbessern. Doch sind wir mal gespannt, was uns der ORF bietet, war die letzte interne Wahl goldrichtig - der Sender gewann schließlich mit Conchita und ihrem "Rise Like a Phoenix" den ESC 2014.

Vielleicht noch interessant, wer noch nicht zugesagt hat, denn darunter gibt es viele Länder, die eigentlich zum Standard-Inventar jedes ESC-Jahrgangs gehören. Russland war ja nach dem Event 2016 sauer und behauptete, Ukraine hätte ihm den Sieg gestohlen, weshalb es auch noch keine Zusage gibt. Ich glaube ja nicht daran, dass das Land 2017 nicht antritt, doch hey: "Everything is possible" und so. Auch noch offen ist, ob die Slowakei, San Marino, Georgien, Bulgarien und Griechenland zurückkehren. Bulgarien ist wahrscheinlich, da 2016 für sie mit dem 4. Platz extrem erfolgreich war. Anders sieht es bei Griechenland aus: Das Land schaffte es 2016 zum ersten Mal in ihrer ESC-Geschichte NICHT ins Finale. Gerüchten zufolge will man definitiv teilnehmen und lediglich den Modus der Entscheidung ändern. Eine interne Entscheidung soll es aber weiterhin sein.

Ob die Türkei teilnimmt, steht auch noch offen. Man sei in Diskussionen, wisse es aber noch nicht. Das letzte Mal nahm das Land 2012 teil und gab anschließend als Grund für ihren Rückzug an, es sei mit dem Status der Big Five-Länder Deutschland, Spanien, England, Frankreich und Italien, die sich automatisch fürs Finale qualifizieren, nicht einverstanden. Ob sich ihre Meinung geändert hat, muss man abwarten. Australien würde übrigens gerne wieder mitmachen, muss aber vom Gastgeberland eingeladen werden, da sie keine EBU-Mitglieder sind. Noch gar keine Informationen haben wir von Marokko (allerdings ist das eher unwahrscheinlich, schließlich hat das Land das erste und letzte Mal 1980 teilgenommen), Moldawien und Serbien. Moldawien war schon längere Zeit nicht mehr wirklich erfolgreich und Serbien konnte 2015 zwar die Top10 knacken, scheiterte aber auch letztes Jahr im Finale.
Abgesagt haben bis her Andorra (kein Wunder, das Land hat fünf Mal teilgenommen und schied immer im Halbfinale aus), Luxemburg und Monaco. Liechtenstein denkt schon seit Jahren über ein Debüt nach, verschiebt aber seine Teilnahme immer um ein Jahr. Letztes Jahr hieß es, man wolle 2017 teilnehmen, dieses Jahr heißt es 2018... also einfach gesagt: NEIN!

So viel zu den bisher bekannten Informationen und den derzeitigen News. Seien wir gespannt, wann das Motto und das Design bekannt gegeben werden und wann es neue Informationen zum deutschen Vorentscheid geben wird (:
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Freitag, 16. September 2016

Single-#Update im September 2016

Ein herzliches HALLO an euch wunderbaren Menschen, die sich in dieses #Update reingeklickt haben (:


Ich bin zurück aus der Sommerpause und voller Tatendrang. Ich muss gestehen kurz vor dem Sommer war ich in einem kleinen Tief, es veröffentlichte fast niemand etwas und ich war etwas enttäuscht, dass ich nur so wenig Muse zum Schreiben hatte. Andererseits kamen natürlich trotzdem tolle Beiträge, die ich echt gerne geschrieben habe, beispielsweise die #Live-Ticker zu "Glory" von Britney Spears oder zu "Isn't it Strange?" von Lauren Aquilina oder den Post über meine Top11-Sommeralben. Mal gucken, aber vielleicht lass ich mir noch mehrere solcher Top11-Beiträge einfallen, wenn es hier oder dort passt (: Und Live-Ticker wird es ebenfalls häufiger geben, denn die haben mir richtig Spaß gemacht. Außerdem dürft ihr euch auf eine Auszeichnung freuen und auf eine Ankündigung. ;-) Doch kommen wir erstmal zu den Songs, die ich mir im Urlaub (und auch jetzt noch) sehr gerne angehört habe bzw. im Moment anhöre.

1. Tove Lo - "Cool Girl"
Diesen Song entdeckte ich schon relativ froh. Ich stelle meine #Update-Liste ja immer auf Spotify zusammen und füge, wenn ich einen Song gefunden habe, den dann immer in eine eigene Playlist für das nächste #Update. Tove Lo kam da mit "Cool Girl" dann als erstes rein, dementsprechend habe ich mir den Song auch schon etwas länger angehört. Der Track kommt ziemlich lässig daher, hat einen eingängigen Refrain und zeigt dennoch Tove Los Eigenart. Mir gefällt der Song wirklich sehr gut. wobei ich jetzt auch sagen muss, dass ich ihn mir immer weniger anhöre. Denn irgendwie geht er mir nach drei Wochen ganz schön auf den Keks. Wahrscheinlich wiederholt sich der Refrain einfach zu oft. Aber hey?! Immer wenn ich einen Ohrwurm habe, dann von diesem Song. Also muss er mir ja irgendwie gefallen, oder? :D

2. Elif - "Ewig"
Ich habe ja im letzten Monat ein SPOT ON über Elif geschrieben und gestanden, wie verliebt ich in die Sängerin bin. Diese fiel mir schon bei Popstars im Jahr 2009 positiv auf und auch 2012 bzw. 2013 war ich total begeistert, als ich "Unter meiner Haut" hörte. Das Album habe ich mir ja rauf und runter angehört, aber auch nur, seitdem ich es im Juli entdeckt hatte. Zwar kannte ich einige Songs der LP, das ganze Ding habe ich mir dann aber damals irgendwie nicht zugelegt. Das habe ich jetzt getan und bin TOTAL begeistert. Wirklich jeder Song geht rein, berührt mich und haut mich streckenweise um. So auch beim Album-Track "Ewig" der schonungslos ehrlich und emotional präsentiert wird und deshalb auch zu meinen Favoriten gehört. Deshalb: Für alle, die das Album nicht kennen... ANHÖREN ANHÖREN ANHÖREN! Elif wird übrigens in diesem #Update noch einmal eine Rolle spielen, später mehr.

3. Ariana Grande feat. Nicki Minaj - "Side to Side"
Diesen Song habe ich bereits beim Album "Dangerous Woman" hervorgehoben und ihn als meinen Favoriten geoutet. Deshalb war ich auch total begeistert, als ihn Ariana Grande als neue Single verkündete. Dies kombinierte sie mit einer sexy Live-Performance bei den MTV Video Music Awards und der Veröffentlichung eines mindestens genauso sexy Videos und einer Performance bei Jimmy Fallon, bei der sie u. a. den Part von Nicki Minaj rappt. Ari legt sich richtig ins Zeug um eine zweite Top10-Single aus ihre dritten Studioalbum in den US-Charts zu erreichen. Ich mag einfach den jamaikanischen Beat und den total neuen Sound, den uns die Sängerin hier präsentiert. Man hört den Einfluss von Nicki durchaus raus und merkt, trotzdem, dass sich Ariana da wohl fühlt. Definitiv ein Kandidat für meinen Sommer-Song 2016.



4. JoJo feat. Wiz Khalifa - "F*** Apologies"
JoJo habe ich euch bereits neu vorgestellt, als sie im letzten Jahre ihre EP "III." veröffentlichte. Ich war begesitert, dass ein Star meiner Kindheit wieder neue Musik raushaut, doch im Anschluss verfolgte ich sie nicht mehr wirklich. Während meines Urlaubes musste ich aber plötzlich wieder an die Sängerin denken und schaltete mal wieder die EP ein - und war erneut gefesselt. Die drei Songs, die uns JoJo da präsentiert sind wirklich unglaublich gut und hauen mich jedes Mal vom Hocker. Dementsprechend habe ich dann mal wieder auf ihr Facebook-Profil geschaut und gemerkt, dass sie mittlerweile eine neue Single veröffentlicht hat. Der Name sagt schon alles: JoJo distanziert sich vom Teenie-Star und haut mächtig auf die Zwölf. In "F**** Apologies" besingt sie, dass sie keine Schuld fühlt und sich deshalb auch nicht entschuldigen muss, schließlich war's der Andere! Das alles kommt in einem sehr sommerlichen Gewand daher, weshalb mich der Song wirklich gut beim Sonnen begleitet hat (: Übrigens veröffentlicht die Sängerin im Oktober ihr neues Album "Mad Love" - ich bin gespannt!

5. Frida Gold - "Langsam"
Was für ein hin und her... erstmal "Run Run Run" veröffentlichen, mit diesem floppen, ihr drittes, englischsprachiges Album dann verschieben, neue Songs schreiben, auf Deutsch übersetzen, dann mit "Wir sind zuhaus" zwar einen guten, aber eben nicht wirklich besonderen Song raushauen und jetzt die Veröffentlichung der neuen Single "Langsam"  - über die gefühlt die ganze Musikwelt gesprochen hat. Denn im Video präsentiert sich die Sängerin völlig nackt in ihrer Berliner Wohnung. Dabei singt sie ihre emotionale Ballade, die sich wirklich von allem unterscheidet, was man bisher von Frida Gold kennt. "Langsam" handelt vom sich selber finden und von der Schwierigkeiten sich selber zu verzeihen. Gänsehaut ist vorprogrammiert. Klar, es ist kein Hit in diesem Sinn, aber einfach ein authentisches Stück deutsche Popmusik. Er wird seine Kritiker, aber auch seine Fans haben und ich gehöre auf alle Fälle zu letzterem. Frida Gold kündigte übrigens den Release ihres neuen Albums "Alina" für den 30. September an. Und da ich so gespannt auf das Werk bin, wird es an diesem Tag um 11 Uhr auch eine #Live-Album-Rezension geben:



6. Rebecca Ferguson - "Bones"
Auch die UK-Sängerin meldet sich nach drei Jahren zurück und präsentiert ihre neue Single "Bones", die sehr hoffnungsvoll und zeitgemäß klingt. Rebecca präsentiert eine reife Stimmung, die zu ihr als Vollzeit-Mami, Modeladen-Inhaberin und professionelle Sängerin sehr gut passt. Rebecca konnte mich 2013 mit "Freedom" MEGA überzeugen und ich war total hin und weg von dieser einzigartigen und eigenen Stimmfarbe. Im Oktober erscheint ihr 3. Studioalbum "Superwoman", was ich bereits vorbestellt habe - denn Rebecca mag nicht die besten Singles überhaupt haben, dafür aber wohl mit die besten Alben, die man sich anhören kann. UNBEDINGT REINHÖREN!
Ach, und ich wäre ja nicht ich, wenn ich meine Versprechen nicht halten würde, denn: Auch zu "Superwoman" wird es einen #Live-Ticker geben, nämlich am 14. Oktober um 13 Uhr. Allerdings kann es auch sein, dass sich die Uhrzeit verschiebt - das lasse ich euch noch wissen!



7. Elif - "Auf halber Strecke (Akustik Version)"
Ich habe ja gesagt, dass Elif uns noch einmal begegnen wird, diesmal mit einem neuen Song. Die Sängerin veröffentlichte nämlich ab 2. September ein Akustik-Video zu ihrem Song "Auf halber Strecke", welcher Namensgeber für ihre im Moment stattfindende Tour war. Der Song kommt im typischen Elif-Stil daher und beschreibt eine Beziehung, bei der sich jeweils beide Parteien überlegen, sich vom anderen zu trennen. Doch dann sagt der andere immer wieder, dass man auf halber Strecke doch nicht einfach aufgibt. Sehr schlau geschrieben und gleichzeitig so, dass man innerlich direkt einen Film abspielen lässt. Ich freue mich darauf, den Song live zu erleben - denn diese Woche bin ich auf besagter Tour dabei. WUHU <3



8. Tim Bendzko - "Keine Maschine"
Mensch, der Bendzko. Da lässt er uns erstmal Jahre warten und kündigt dann gleich Single, Album und Tour an einem Tag an. Aber hey, warum nicht? "Keine Maschine" ist gewohnter Tim Bendzko-Stoff, der genau SO im Radio laufen könnte. Dabei wirkt Tim wie bei sich angekommen und wissend, welche Songs er veröffentlichen muss, um neugierig zu machen. Ja, "Keine Maschine" ist bei weitem kein "Ich muss noch kurz die Welt retten", aber trotz alledem ein guter Song, der mir positiv aufgefallen ist und den ich mir immer wieder gerne anhöre. Deshalb bin ich auch sehr gespannt auf das dazugehörige Album "Immer noch Mensch".

9. SIA - "The Greatest"
Sia ist ja mal eine Rakete. Erst der Durchbruch mit "Chandelier" im Jahr 2014, ein dazugehöriges MEGA-Album, dann der ganz große Coupé mit "Cheap Thrills" und dem Album "This Is Acting"... und während der Track noch rauf und runter gespielt wird und man eigentlich eine neue Single aus der LP erwartet hatte (beispielsweise mein Lieblingstrack "Move Your Body"), macht Sia was? Genau, sie veröffentlicht einen komplett neuen Song mit dem Namen "The Greatest" und kündigt einfach so mal an, dass dies die Lead-Single aus ihrem neuen Album ist. KRASS, oder? Noch erstaunlicher ist, dass sie den Song einer ganz bestimmten Tragödie widmet. Denn das dazugehörige Video stellt 49 Tänzer dar, die jeder für einen der Opfer der Orlando-Tragödie stehen und für die sie ihre emotionale Geschichte visuell darstellen. Gänsehaut pur und definitiv ein Grund, sich das Video anzuschauen. #BeProud #BeYou


10. Rihanna - "Te Amo"
Natürlich darf im Urlaub ein kleiner #Throwback passieren, diesen hatte ich mit diesem Song hier: "Te Amo" ist mir noch gut in Erinnerung geblieben. Als einer der wenigen Dance-Songs auf ihrem Studioalbum "Rated R" zeigte Rihanna 2009 wirklich eine ganz andere Seite, hat der Song doch durchaus etwas von spanischer Pop-Musik meets trendigem Dance-Sound. Ich war damals schon begeistert und hörte mir den Track rauf und runter an, ähnlich geschah es dann in diesem Urlaub. Am Strand, am Meer mit wunderbarer Aussicht passte der Song einfach perfekt und versüßte mir meine Stunden. Danke dafür!

11. Meghan Trainor feat. Kelli Trainor - "Mom"
Ein weiteres Album, auf was ich nach längerer Zeit wieder aufmerksam geworden bin, ist "Thank You" von Meghan Trainor. Im Mai diesen Jahres veröffentlichte ja die Sängerin ihr neues Studioalbum und ich war hin und weg von der Qualität und dem sehr modernen Sound. Besonders die Singles "No" und "Me Too" als auch unendlich viele Album-Tracks hörte ich begeistert an und dann gab es da einen Song, der mir sowohl Spaß machte als auch emotional berührte: der "Mom"-Song. Hier besingt Meghan, wie toll ihre Mutter doch ist, außerdem hört man ihre echte Mutter, wie sie mit Meghan telefoniert. Zuckersüß sag ich euch. Und weil ich einen Song brauchte, den ich auf die Playlist packe und der das gesamte Album repräsentiert, wurde es eben dieser Song. Einfach, weil er ganz, ganz süß ist (:

12. OneRepublic - "Future Looks Good"
Dieses Album habe ich mir nicht wirklich angehört. Aus einem ganz einfachen Grund: Es ist noch gar nicht veröffentlicht. OneRepublic präsentierten ja bereits ihre Singles "Wherever I Go" und "Kids", welche ich ganz hervorragend fand und mir wirklich Spaß machten, und legen jetzt mit einer ganz neuen LP nach: "Oh My My" wird im Oktober veröffentlicht und wer es vorbestellt, der erhält den Promo-Song "Future Looks Good" sofort als Download. Dieser klingt etwas wie "Hey Brother" oder "Don't You Worry Child", denn thematisch geht es um das gleich... der Vater erzählt seinem Sohn, wie toll seine Zukunft doch aussieht. Dabei ist der Track nicht ganz so dancelastig wie die Singles und wirkt trotzdem modern. Ich bin wirklich sehr gespannt auf das Werk, mal sehen, wenn es zeitlich passt, wird es eine #Live-Rezension geben.


13. James Arthur - "Say You Won't Let Go"
Ganz zufällig auf Facebook gesehen, reingehört und sofort zugeschlagen. James Arthur ist mir mit "Impossible" immer noch im Ohr und aus der UK-X Factor-Staffel 2013 bekannt - diese schaue ich nämlich seit dem Jahr 2012 wirklich jedes Jahr aufs neue (zumindest die Live-Shows). Und man muss wirklich sagen, dass James der wohl vielversprechendste Gewinner seit Leona Lewis war. Es folgte ein Mega-Aufstieg mit seiner Debüt-Single und ein relativ erfolgreiches Album, doch dann machte James Schlagzeilen mit homophoben Kommentaren und einigen anderen, sehr brisanten Vorkommnissen. Daraufhin bot iTunes an, die bereits getätigten Album-Downloads zurückzunehmen und James zog sich zurück. Nun kehrt er zurück mit seiner neuen Single "Say You Won't Let Go" und was soll ich sagen? Dieser kann locker mit "Impossible" mithalten, denn er entzückt mit akustischen Klängen, einer emotionalen Geschichte und James einzigartiger, sehr rauer und dennoch zärtlicher Stimme. In UK kommt das MEGA an und James chartet auf iTunes bereits auf Platz 2. Es wird keine Woche mehr dauern und James kann seinen 2. Top10-Hit einfahren. Ich wünsche es ihm - denn jeder verdient eine 2. Chance, besonders wenn man sich entschuldigt und seine Handlungen reflektiert hat.

14. Lady GaGa - "Perfect Illusion"
Na, wenn die GaGa einen neuen Song raushaut, dann spricht die Welt. So war es dann auch in der letzten Woche: Die Lady kündigte ihre neue Single an, die Monster der Welt explodierten fast vor Spannung und Kritiker waren gespannt, was die Künstlerin nach "ARTPOP" liefern würde. Denn an diesem Werk wurde ja stark kritisiert, wie Mainstream und 0815 die Sängerin sich präsentierte und welcher Unterschied zwischen ihren ersten beiden Platten und dem 3. Werk lag. Dabei fand ich "ARTPOP" wirklich sehr unterhaltsam und total gut zum Tanzen, Feiern und Abgehen. Deshalb war ich einfach nur neugierig und freute mich auf eine neue Gaga. Und die bekam ich dann auch: "Perfect Illusion" ist alles andere, nur nicht dancig. Der Song präsentiert sich fast schon in einem Glam-Rock-Gewand und verarbeitet 80s-Sounds geschickt mit modernem Radio-Sound, der in den USA bestimmt toll funktioniert. Klar, es ist kein Instant-Ohrwurm wie das "Just Dance", "Born this Way" oder "Applause" waren, aber er ist speziell und zeigt genau das, was Lady GaGa so einzigartig macht: Ihr Talent, ihre Zuschauer zu überraschen und dann zu überzeugen. MEGA!

15. Britney Spears - "Clumsy"
Wie ihr wisst, gab es zu "Glory" von Britney Spears eine #Live-Rezension und auch danach begleitete mich das Album immer wieder. Ich mag den Sound, ich mag die Songs, ich liebe die Lyrics und ich finde, dass das Album wirklich MEGA klingt. Kein Wunder, dass es auch in den Charts an alte Erfolge von Britney anknüpft. Dabei finde ich den Track "Clumsy" besonders gut. Eingängig, total lustig und mega gut produziert ist er gemeinsam mit der ersten Single "Make Me..." wirklich mein Liebling <3 Wer sich also denkt "Neee, also Britney Spears kommt mir nicht auf die Ohren", der sollte nicht voreilig urteilen, denn es lohnt sich wirklich. Wirklich.


ÜBERRASCHUNG: LISTEN Awards 2016



Richtig gelesen! In diesem Jahr beginnen die LISTEN Awards bereits im Spätsommer, es wird nämlich mein persönlicher Sommerhit 2016 gekürt. Diesen habe ich nicht unter Berücksichtigung von Charts oder Verkäufe benannt, sondern lediglich, welche Songs meinen Sommer geprägt haben... und welcher diesen dann so geprägt hat, dass ich ihn zu meinem "Song of the Summer 2016" küre! Die Nominierten sind...

Rebecca Ferguson - "Bones"
SIA - "The Greatest"
James Arthur - Say You Won't Let Go"
Lady Gaga - "Perfect Illusion"
Ariana Grande feat. Nicki Minaj - "Side to Side"
JoJo feat. Wiz Khalifa - "F*** Apologies"

Ihr seht, alle Songs habe ich euch in meinem #Update vorgestellt und ich empfand sie als wirklich herausragend! "Bones" von Rebecca Ferguson ist ein ganz toller Adult-Contemporary-Pop-Stück, während "Say You Won't Let Go" von James Arthur mein momentaner Lieblingstrack ist. SIA begeistert mich ja eh schon seit geraumer Zeit und auch "The Greatest" knüpft da nahtlos an. Lady Gaga schafft mit "Perfect Illusion" einen Song, der Lust auf mehr macht und neugierig darauf, was wohl noch so kommen mag in den nächsten Wochen und Monaten.
Die beiden Songs, die es mir allerdings so richtig angetan haben und die gar nicht aus meinem Kopf verschwinden wollen (und das schon seit Anfang des Urlaubs) sind "F*** Apologies" von Jojo und Arianas "Side to Side". Beide Tracks sind wahre Ohrwürmer und begeistern mich mehr und mehr, mit jedem neuen Anhören. Wer ist also der Gewinner? Wer erhält den Titel "Song of the Summer 2016"? The winner is...

Ariana Grande feat. Nicki Minaj - "Side to Side"
Die Gewinner sind Ariana Grande und Nicki Minaj mit ihrem Jamaica-Pop-Track "Side to Side". Der Song hat mich bereits auf dem Album begeistert und wurde dann auch noch zu dem Zeitpunkt als Single veröffentlicht, als ich drei Tage im Urlaub war - Timing is everything, oder so! Und auch musikalisch begeistert mich der Track: Pop-Song wie man ihn kennt, neue Rhythmen und der Rap-part von Nicki... es wirkt fast so, als hätte ich mir einen Song einfallen lassen und die beiden hätten ihn in die Tat umgesetzt. Außerdem ist das dazugehörige Video einfach nur HOT! Wer das nicht kennt, sollte das dringend nachholen, denn... na, na? Genau, ihr werdet es nicht bereuen ;-)

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Freitag, 2. September 2016

Besucht mich auf Spotify!


Hallo aus der Sommerpause (:
Ja, ich weiß, eigentlich sollte ja gar kein Beitrag kommen, aber ich kann es einfach nicht lassen. Denn trotz Ankündigung der Sommerpause, folgte am 01. September ein #Update zum Eurovision Song Contest 2017 und dessen deutschen Vorentscheid. Zur Eröffnung der neuen ESC-Saison musste aber einfach ein Beitrag folgen!


Bis zum Ende der Sommerpause am 15. September folgt allerdings ab jetzt wirklich kein Beitrag mehr. Ich möchte euch lediglich auf mein Spotify-Profil hinweisen, auf welchem ich momentan meine #Playlist für mein Single-#Update im September 2016 vorbereite. Hier könnt ihr quasi LIVE verfolgen, welche Songs ich auf die Liste packe. Dazu müsst ihr mir einfach folgen und ab und zu vorbeischauen - und glaubt mir, es wird fast jeden Tag ein neues Lied hinzugefügt. Also einfach mal reinschauen und folgen:



















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Donnerstag, 1. September 2016

Deutscher ESC-Vorentscheid 2017 - Update Nr. 1

Ab heute zählt's!
Mit dem heutigen Tag könnte jeder veröffentlichte Song ein potenzieller ESC-Song sein. Denn immer ab dem 1. September des Vorjahres darf ein Song veröffentlicht sein, damit er für den Eurovision Song Contest im nächsten Jahr zugelassen wird. Ausnahmen bestätigen dabei die Regel :D Zu diesem Anlass habe ich mir gedacht, ich fasse die bekannten Informationen zusammen und präsentiere sie euch in einem kurzen #Update (trotz Sommerpause)! Viel gibt es nicht zu sagen, denn so viel ist noch nicht bekannt. Doch von vorne.

1. Eurovision Song Contest 2016 & seine Folgen
Wir alle kennen den Ausgang des letzten Contests: Deutschland landete mit Jamie-Lee und ihrem Song "Ghost" auf dem letzten Platz mit unglaublichen 11 Punkten. Diese stammten aus Österreich und der Schweiz als auch von der gregorianischen Jury. Dat war's! Mehr konnte Jamie-Lee nicht raus reißen. In Deutschland ging eine Welle der Frustration durch und die meisten Menschen sahen der Schuld weder in Jamie-Lee noch in der Performance oder dem Song. Manche kritisierten "Ghost", konnten sich aber größtenteils darauf einigen, dass es schwächere Beiträge gab.



Auch ich war eher enttäuscht und konnte es nicht verstehen. "Ghost" war für mich ein sehr spezieller Beitrag, der sich von der Masse positiv abhebte und für mich ein Gänsehautlied darstellte. Gut, Europa sah das anders und es wurde viel diskutiert: Was läuft falsch beim deutschen Vorentscheid? Was kann der verantwortliche Sender, der NDR, tun? Und welche Art von Vorentscheid ist denn nun sinnvoll? Viele Fragen und nur wenige Antworten. Der Verantwortliche Thomas Schreiber versuchte sich zumindest an der Beantwortung einiger Fragen und gab dabei erste Details bekannt.

2. Der Vorentscheid 2017 - offizielle Informationen
In einem Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen versuchte sich Herr Schreiber an Erklärungsversuchen, warum Jamie-Lee in Stockholm scheiterte, nahm Stellung zu den Vorwürfen von Ann Sophie (diese hatte behauptet, der Sender hätte sie einfach fallen gelassen) und erklärte, wie sehr die Politik Einfluss auf das Abschneiden von Deutschland habe. Neben all diesen Antworten gab er aber auch die Strategie für den kommenden ESC-Jahrgang preis: Das Team rund um den Vorentscheid würde sich nun mehr auf gute, moderne, zeitgemäße und authentische Songs konzentrieren. Diese sollen national und international gesucht werden. Wenn diese dann feststehen, würde ein passender Künstler zu den Songs gesucht und an der Inszenierung gearbeitet werden. Dies begründete Schreiber mit den erfolgreichen Jahrgängen 2010, 2011 und 2012. Hier wurde innerhalb einer Castingshow ein Künstler ermittelt, unabhängig davon wurde aber auch nach Songs gesucht. Die im Finale stehenden Kandidaten sangen diese Songs ein, die vorher auf ihre Qualität geprüft worden sind. So konzentrierte man sich, laut Schreiber, in hohem Maße auf die Songs. Dies hätte ab 2013 gefehlt, hier hatte man eher die Kandidatenauswahl im Blick. Die Songs wurden dann quasi einfach nur als Nebenprodukt gesehen. Das dies nicht funktioniert, hätte man in den letzten Jahren gesehen. Für 2017 soll das also heißen: Fokus auf die Songauswahl, dann wird in einem kleinen Rahmen Interpreten gesucht, mit denen dann an einer Performance gefeilt werden soll. Diese Erarbeitungen werden dann innerhalb einer Sendung, ähnlich wie "Unser Lied für Stockholm", präsentiert.

Wie ich das so finde? Erstmal finde ich es lustig, dass man jetzt auf einmal sieht, dass die Strategie der letzten vier (!) Jahre nicht klappt und das als so offensichtlich darstellt. Aber nun gut, irgendwas muss man ja sagen. Davon abgesehen finde ich es gut, dass man sich auf die Songauswahl konzentriert und dann erst nach Sängerinnen und Sängern sucht. Vielleicht lernt man so ja auch neue Künstler kennen, je nachdem wo man nach Sängern sucht (bei Labels, Independent-Artists oder bei Sängern, die sich einfach bewerben?). Oder man hört mal wieder etwas von Künstlern, die man gar nicht auf dem Schirm hatte. Das ist noch ein offener Punkt, da bin ich wirklich gespannt, wie es zur Zusammenführung von Song und Künstler kommt.
Positiv ist auch, dass man sich auf drei Komponenten fixiert: Song, Künstler und ganz wichtig: Inszenierung. Denn das sind die drei Faktoren, die stimmen müssen, um beim ESC zu punkten. Gut also, dass man diese auch wieder mit einschließt. Die Inszenierungen, die man bei ULfS sehen konnte, gingen doch schon mal in die richtige Richtung, oder? Ich erinnere mich da positiv an Jamie-Lee, AVANTASIA oder auch Laure Pinski. Alle ziemlich gut gestaged und ziemlich gut präsentiert. Auch wenn die Songs jetzt nicht so der Hit waren.

2. Wünsche, Anregungen und Tipps
Ich habe meine Wünsche für nächstes Jahr bereits vorgestellt, deshalb nur kurz: Ich wünsche mit mitreißende Songs, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Dance, Pop, Rock, Akustisch, Deutsch, Englisch,.... ich will einen MEGA Sommerhit, eine emotionale Ballade und eine geschichtenerzählende Nummer zum Nachdenken. Einfach alles. Ich wünsche mir gute Stimmen, sympathische Menschen und überzeugende Gesamtpakete, die man sofort feiert. Doch v. a. wünsche ich mir einen federführenden Produzenten/Songwriter/Musikexperte, der bei der Liederauswahl eine spezielle Vision hat und auf Qualität und Einzigartigkeit achtet. Ähnlich wie das Stefan Raab gemacht hat. Außerdem wünsche ich mir eine Show mit Jury und etablierten Acts, die ihre Meinung kund tun. Und die dann auch entscheiden, wer in die Endrunde kommt. In dieser sollen dann aber wieder nur die Zuschauer entscheiden, wer sie beim ESC repräsentieren darf.
Und als letztes wünsche ich mir, dass man den Act (bzw. die Acts im Vorfeld und den einen Act dann nach dem Vorentscheid) gut promotet. Und das national und international. Lasst den Sieger zu Radiosendern gehen, in Shows auftreten und alle Pre-Eurovision-Partys in Europa mitnehmen (Amsterdam, London, Tel Aviv, Russland,...). Nur so kann man für sich und seinen Act Werbung machen. Bestes Beispiel hierfür: Zoe aus Österreich aus dem vergangenen Jahrgang. Diese wurde nicht hoch gewettet, dann nahm sie allerdings an einigen Promo-Veranstaltungen teil und war seitdem Fan-Favorit. Klar, ihr Song war vorher schon genial, aber die Promo stimmt einfach. Der NDR schafft das irgendwie nicht. Leider.



Doch erst: Sucht tolle Songs, die begeistern. Die anstecken. Und hängen bleiben. Die berühren. Und Spaß machen. Die tiefgründig sind. Oder einfach nur hinhören lassen. Denn darauf kommt es an: Einen Song, den man gar nicht ignorieren kann.


Kurzes Update zum Eurovision Song Contest 2017: Die Verantwortlichen haben sich in den letzten Wochen die drei Städte Kiew, Odessa und Dnipro angesehen und deren Ideen begutachtet. Zur Zeit laufen die Diskussionen. Eine Antwort sollte eigentlich bereits am 01. August 2016 folgen, der Termin wurde allerdings (bereits mehrmals) verschoben. Ob wir in den nächsten Tagen Bescheid bekommen? Bleibt abzuwarten...
Ursprünglich sollten die Shows übrigens vom 16. Mai bis zum 20. Mai 2016 stattfinden, aufgrund des Gedenktags an die Deportation der Krimtataren (um die es schließlich im Gewinnerlied ging) wurden diese allerdings auf den 09., 11. und 13. Mai 2016 verlegt. Diese Termine würden sich allerdings mit den Terminen der Champions League und der Europa League überschneiden. Ein finales Statement dazu gibt es nicht, die oberen Daten stehen bis jetzt aber fest.
Bis jetzt haben sich 27 Länder für den Contest angemeldet. Darunter Portugal, das nach einem Jahr Pause zurückkehrt.
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