Eurovision-#Update 2018 Nr. 1: Wenn die Hoffnung stirbt und die Aussichtslosigkeit ruft...

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Lange war es still auf diesem Blog, was den Eurovision Song Contest ganging. Nachdem Levina in Kiew maue 21 Punkte und damit den vorletzten Platz holte, war zwar die Enttäuschung nicht ganz so groß, schließlich war man eine schlechte Platzierung aus den letzten Jahren gewohnt, allerdings verging mir dann auch die Lust großartig zu reflektieren oder nach alternativen Zugängen zum Contest im nächsten Jahr zu suchen. Zwar gab es einen abschließenden Bericht zum Eurovision Song Contest 2017, seitdem habe ich mich aber so gar nicht mit dem Ergebnis beschäftigt. Natürlich habe ich mir meine Gedanken gemacht, aber ein bisschen Abstand tat gut. Tja, und dann folgte der 1. September, also der Tag im Jahr, ab dem jeder neu veröffentlichte Song ein potenzieller Kandidat für den nächsten Eurovision Song Contest ist. Und da stellte ich mir die Frage: Wie weit der NDR wohl mit den Planungen für die nächste ESC-Saison ist?

© EBU

Album-Rezension: "Younger Now" von Miley Cyrus

An dieser Frau kam man in den letzten Jahren nicht vorbei: 2013 schockierte sie die Welt mit den Songs rund um ihr fünftes Studioalbum "Bangerz", einem Video, in dem sie nackt auf einer Bowlingkugel hing und einem VMA-Auftritt mit Robin Thicke, der für viele DAS Ereignis der letzten Jahre war. Eine anschließende Welttournee, eine VMA-Moderation und das experimentelle Album "Miley Cyrus & Her Dead Petz" später, wurde es ruhig um die Sängerin und das nicht ohne Grund: Sie zog sich zurück, arbeitete an der Beziehung zu ihrem Ex- und jetzt wieder Freund Liam Hemsworth und engagierte sich politisch als auch sozial in einer Zeit in den USA, als die Welt Trump fürchtete und Hillary belächelte. Viel passierte also in ihrem privaten und öffentlichem Leben und die einstige Sängerin entwickelte sich darüber hinaus: Miley hörte auf, Drogen zu nehmen und Alkohol zu trinken, konzentrierte sich auf sich und ihre Familie und arbeitete an ihrem neuen Album. Und das sollte so vollkommen anders sein, als jenes Werk, was sie vom Image des Disney-Stars befreite.

© RCA Records Label

Buchrezension: "Cloud" von Claudia Pietschmann

© Arena Verlag
Titel: Cloud
Autorin: Claudia Pietschmann
Verlag: Arena
Seiten: 368
Ausgabe: Hardcover
Auflage: 1
Erscheinungstermin: 10. August 2017
Preis: 15,00 €
ISBN-10: 3401603493
ISBN-13: 978-3401603490
Hier könnt ihr es kaufen: Verlag Amazon



Album-Rezension: "Tell Me You Love Me" von Demi Lovato

Wie habe ich doch auf dieses Album gewartet: Demi Lovato begleitet mich nun schon seit mehreren Jahren und veröffentlicht regelmäßig Alben, die mich für Monate, wenn nicht sogar Jahre vollkommen in ihre Welt ziehen. Die Sängerin vereint für mich einfach alles, was man sich von einem aktuellen Popstar nur wünschen könnte: Sie hat eine großartige Stimme, strahlt Selbstbewusstsein aus und hat dabei noch das Talent zum Songschreiben. Darüber hinaus steht sie zu ihrer Vergangenheit und ihren Problemen und ist somit für viele ein Vorbild in einer Welt voller Personen des öffentlichen Lebens, die ihr ach so perfektes Leben auf Instagram teilen und ja keine Fehler aufzeigen wollen. Nicht mit Demi, denn die 25-Jährige geht ihren eigenen Weg und scheut auch nicht davor zurück, ihre Meinung auf ihren sozialen Netzwerken lautstark mitzuteilen. Mir ist das manchmal etwas zu viel, schließlich muss man ja nicht zu allem seine Meinung verkünden, allerdings ist mir das lieber als jemand, den anscheinend gar nichts beschäftigt. Und wenn man dann auch noch alle paar Jahre eine großartige LP veröffentlicht, kann ich das dann erst recht verzeihen.

© Island Records

Album-Rezension: "DNA" von Madeline Juno

Heute gibt es seit Ewigkeiten mal wieder eine Album-Rezension. Leider komme ich derzeit nicht wirklich zum Anhören von ganzen Alben, ich höre eher einzelne Songs in meiner Playlist, die ich ja auch hier monatlich veröffentliche. Das wird sich aber im Ende September und über den kompletten Oktober hinweg ändern, denn es veröffentlichen ganz viele Stars ihre neuen Alben - davor hat sich aber eine deutsche Künstlerin gedacht: "Hey, schon lange nichts mehr veröffentlicht, hauen wir doch mal rein". Und genau das hat sie dann auch getan: Madeline Juno, vielen vielleicht mit ihrem Song "Error" im Ohr, singt nämlich seit letztem Jahr auf Deutsch und scheint damit so glücklich zu sein, dass sie gleich ein ganzes Album mit deutschen Songs rausbringt. "DNA" heißt das Ganze und stellt nicht nur sprachlich einen Unterschied zu ihren Vorgängern dar: Während das Debüt "The Unknown" teilweise sehr grungig und düster daher kam, folgte mit "Salvation" ein Werk, was austauschbarer nicht hätte sein können. Einzig der Song "Into the Night" konnte mich da wirklich begeistern, sonst war ich aber enttäuscht. Anders bei ihrem neusten Werk: Die vorher ausgekoppelten Songs haben mich so mitgenommen, dass ich mir völlig blind die LP zugelegt habe - und es hat sich gelohnt.

© Embassy of Music

Buch-Rezension: "Fuchsmagie" von Nicky P. Kiesow

©  Nicky P. Kiesow
Titel: Fuchsmagie
Autorin: Nicky P. Kiesow
Verlag: Independent
Seiten: 84
Ausgabe: eBook
Auch erhältlich: Taschenbuch
Auflage: 1
Erscheinungstermin: 15. September 2017
Preis: 0,99 €
Preis TB: 4,00 €
Hier könnt ihr es kaufen: Amazon